Glossar


KfW – die finanzielle Förderung vom Bund

Wenn es um die Finanzierung von Wohneigentum geht, ist das Kürzel KfW in aller Munde. Viele Berater und Vertriebler setzen als selbstverständlich voraus, dass Kaufinteressenten mit seiner Bedeutung vertraut sind. Doch so leicht möchten wir es uns nicht machen. Immerhin geht es beim Stichwort KfW um starke finanzielle Vorteile, die es bei der Kaufentscheidung einzubeziehen gilt. Deshalb hier ein kurzer Überblick:

Zunächst einmal steht KfW für die weltweit größte nationale Förderbank – die Kreditanstalt für Wiederaufbau, die hinsichtlich ihrer Bilanzsumme die drittgrößte Bank in Deutschland ist. Sie entstand 1948 und bezog ihr Startkapital weitgehend aus dem Marshallplan. Die heutige KfW -Bankengruppe fördert Unternehmen, Start-ups und kommunale Projekte, vor allem aber leistet sie maßgebliche Unterstützung in den Bereichen Wohnen und Bauen. In den letzten sechs Jahrzehnten flossen rund eine Billion Euro an Fördergeldern in private wie öffentliche Hände. Die KfW-Förderbank ist Ansprechpartner für Bauherren, Sanierer (beim Thema Energieeffizienz) sowie Käufer von Wohneigentum, das dem Bund als besonders förderwürdig gilt.

Die Förderbank hat ein eigenes KfW-Wohneigentumsprogramm aufgelegt, über das Kaufinteressenten ein zinsgünstiges Darlehn beantragen können. Dabei spielen Einkommensverhältnisse und Familienstand keine Rolle! Nur eines ist wichtig: Der Antragsteller muss selbst im finanzierten Eigentum wohnen. Es lohnt sich also, sich bei der KfW zu erkundigen und gegebenenfalls rechtzeitig ein Förderdarlehn zu beantragen. Die staatliche Förderung wird nämlich nur dann wirksam, wenn der Antrag noch vor Abschluss des Kaufvertrags beim Notar gestellt wurde. Dieser Antrag wird über die Hausbank gestellt. Daraus ergibt sich der Vorteil, dass die Bank eine bewilligte KfW-Förderung wie Eigenkapital werten kann und so ein besonders günstiger Zinssatz herausspringt.

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